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Kirche und Schatzkammer der Santa Maria in Impruneta


Die Kirche Santa Maria in Impruneta

Das Schatzmuseum in Impruneta befindet sich in den Räumen neben der Kirche Santa Maria, einer alten Pfarrkirche, von der vermutet wird, dass sie bereits vor dem Jahr 1000 existierte, wenn auch ihre Entstehung nicht genau zurückdatiert werden kann. Der geschichtliche Hintergrund der Kirche steht in direktem Zusammenhang mit der Legende um die wundersame Entdeckung des Gemäldes der Jungfrau Maria, das im Jahre 1375 das erste Mal von Stefano Buondelmonti erwähnt wurde. Die Illustration dieser Geschichte ist auf einem Marmor-Basrelief des 15. Jahrhunderts, das früher als Vorderseite des Altars der Madonna fungierte und heute im Schatzmuseum aufbewahrt wird, dargestellt.

Gemäß der Legende hatten die Einwohner Imprunetas vor vielen Jahrhunderten den Entschluss gefasst, einen kleinen Tempel für die Jungfrau Maria zu erbauen. Zu ihrer Überraschung mussten sie feststellen, dass die am Tag errichteten Mauern jedes Mal nachts wieder einfielen und es wurde ihnen klar, dass sie vor dem Bau ein Mysterum aufklären mussten. Offensichtlich war die Madonna mit dem erwählten Standort nicht einverstanden und so beschlossen die Einwohner, die Wahl des Bauplatzes in die Hand Gottes zu geben. Man belud also einen von zwei Ochsen gezogenen Karren mit Baumaterial und ließ die Tiere so lange frei über das Land ziehen, bis sie an einer bestimmten Stelle plötzlich stehen blieben, niederknieten und dadurch anzeigten, dass es sich hier um den geeigneten Ort für den Tempel handelte. Während der Bauarbeiten entdeckte man ein hölzernes Bild der Jungfrau Maria, das das Fundament der Kirche darstellen sollte. Gemäß der Legende handelte es sich dabei um ein Bildnis aus der Feder des Heiligen Lukas, das der Heilige Romulus, der spätere Bischof von Fiesole, aus dem Orient in die Toskana gebracht und dort vergraben hatte, um es während der Christenverfolgung an einem sicheren Ort zu wissen. Die Kenntnis dieser alten Überlieferung hilft dabei, die Bedeutung, die diese Heilige Stätte in Impruneta im Laufe der Jahrhunderte erlangt hat, wirklich zu verstehen.

Für einen Führer, in dem Sie weitere Informationen zu der Basilika Santa Maria in Impruneta und ihren Schätzen finden, klicken Sie bitte in der linken Menüleiste auf Bücher über Impruneta.

Die Kirche im 11. Jahrhundert

Die erste wirklich sichere Information über die Kirche kann auf das 11. Jahrhundert zurückdatiert werden - die Zeit, in der mit dem Aufschwung der Wirtschaft und des Bauhandwerks der ältere Tempel (von dem es keine Spuren mehr gibt) durch einen größeren Bau ersetzt wurde. Eine Gedenktafel auf regionalem grauen Stein, die an der Wand nahe des Eingangs der Kirche angebracht ist, erinnert an das Datum ihrer Einsegnung durch Umberto di Silva Candida, dem päpstlichen Gesandten des Papstes Nikolaus II, im Januar 1060. Die Patronen der neuen Kirche waren die Mitglieder der Familie Buondelmonti, die großen Feudalherren von Greve und den Pesa-Tälern, die sich von jeher als die Gründer der Basilika betrachtet und ihre Verbindung zu ihr bis zum Aussterben der Familie im 18. Jahrhundert aufrechterhalten hatten. Einige Ruinen, die im Zuge der Restaurationsarbeiten der Nachkriegszeit ans Licht kamen, gaben Aufschluss über den Grundriss und die Ausmaße des alten Romanischen Gebäudes, das, wesentlich kleiner als die heutige Kirche, in ein Kirchenschiff mit zwei Mittelgängen, drei halbkreisförmige Apsen und eine unterirdische Krypta aufgeteilt war.

Die Kirche im 14. und 15. Jahrhundert

Aufgrund der Wirtschaftskrise und der Pest, die im Jahre 1348 wütete, nahm die große Hingabe an die Madonna und die alte regionale Verehrung des Bilds, das in der Kirche Santa Maria in Impruneta aufbewahrt wird, Mitte des 14. Jahrhunderst noch zu und erstreckte sich weit über die Grenzen der Pfarrgemeinde bis hin nach Florenz. Diese Periode läutete die endgültige Transformation der Pfarrkirche in eine Heilige Stätte ein und aufgrund dieser Entwicklung wurde die Kirche schließlich komplett umgebaut, um so dem großen Ansturm von Gläubigen, die ihre Pilgerreisen hierher machten, gerecht werden zu können. Das Design der neuen gotischen Kirche wurde dem von klösterlichen Gebäuden nachempfunden, mit einem weiten Kirchenschiff und, trotz zahlreicher baulicher Veränderungen und der Zerstörung und Restauration der folgenden Jahrhunderte, kann man dieses Bauform heute noch bewundern.

Einige Jahrzehnte nach dem Bau der Kirche wurden unter der Leitung von Monsignor Antonio degli Agli, einem Gelehrten und Humanisten, der von 1439 bis 1477 an der Kirche Santa Maria als Gemeindepfarrer und später als ernannter Bischof von Fiesole und Volterra tätig war, wichtige architektonische Veränderungen vorgenommen. Er zeichnet verantwortlich für sämtliche von Michelozzo ausgeführten und von Luca Della Robbia verzierten Änderungen im 15. Jahrhundert, vom zweiten Kreuzgang bis hin zu den zwei kleinen Zwillingstempeln im Inneren der Kirche. Darüber hinaus ließ er einen Verteidigungswall um die gesamte Gebäudegruppe errichten und machte sie somit zu einer uneinnehmbaren Festung. Die mehreckige Apsis und die zwei Kapellen auf jeder Seite des Querschiffs stammen hingegen aus dem 16. Jahrhundert und wurden im Rahmen eines Auftragsgeschäfts von Andrea Buondelmonti, der noch zahlreiche weitere Objekte von großem künstlerischen Wert für die Kirche herstellte, erbaut.

Vermehrung der Schätze im 17. Jahrhundert

Im 17. Jahrhundert wurde die Schatzkammer der Kirche in erheblichem Maße aufgefüllt. Diese Entwicklung lag hauptsächlich in der Organisation der feierlichen Prozession im Mai 1633 begründet, bei der man das Bildnis der Madonna von Impruneta nach Florenz trug, um um das Ende der Pest zu bitten, die seit dem Jahre 1630 in der Stadt wütete. Kurz darauf endete die Plage tatsächlich und die Gläubigen brachten ihre tiefe Dankbarkeit darüber, dass ihre Gebete erhört worden waren und dieses offensichtliche Wunder geschehen war, zum Ausdruck, indem sie die Kirche mit zahlreichen, zum Teil außerordentlich wertvollen Gaben und Votivgeschenken überhäuften. Kurz darauf begann man mit neuen architektonischen Arbeiten am Äußeren des Gebäudes. Im Jahre 1634 erbaute der Architekt Gherardo Silvani den Portikus, der heute die Fassade schmückt.

Im Jahre 1711 wurde die wundersame Madonna von Impruneta erneut nach Florenz getragen. Dieses Mal geschah dies auf Wunsch des Großherzogs Cosimo III, der darauf hoffte, dass die göttliche Hilfe der Madonna seinem Sohn Ferdinando das Leben retten würde. Doch trotz der spektakulären Prozession, die durch die Straßen des Stadtzentrums führte und zahlreiche neue und wertvollen Gaben in die Heilige Stätte von Impruneta brachte, erlag der Junge seiner Krankheit.

Im Jahre 1714 erfuhr die Kirche unter dem damaligen Gemeindepfarrer Giovan Battista Casotti erneut eine grundlegende Verwandlung. Der Innenbereich wurde von dem Architekten Alessandro Saller umstrukturiert, wobei er sich an dem Beispiel der Basilika SS. Annunziata in Florenz orientierte. Dabei handelte es sich um einen immensen architektonischen Eingriff, der jedoch bei der Bombardierung im Zweiten Weltkrieg nahezu völlig ausgelöscht wurde. Als die Kirche (die im Jahre 1925 zu einer Basilika geworden war) nach Ende des Kriegs wieder restauriert werden sollte, entschied man sich für ihren früheren Renaissance-Stil. Dabei ließ man sich zum einen von dem damals vorherrschenden Geschmack beeinflussen und zum anderen basierte die Entscheidung auf der Tatsache, dass es größtenteils unmöglich gewesen wäre, die Barock-Verzierungen wieder herzustellen.

Das Museum

Das Museum ist in den Räumen neben der Basilika untergebracht und in drei Hauptbereiche unterteilt. Es beherbergt die illuminierten Handschriften, Arbeiten in Gold und Silber, religiöse Gewänder und andere historische Einrichtungsgegenstände. Das Silber ist im Silvani-Raum untergebracht, in dem zahlreiche wertvolle Silber- und Goldobjekte ausgestellt sind, die in der Regel in Gruppen zusammengefasst sind. Das Basrelief aus dem 15. Jahrhundert, das die Entdeckung des Bilds der Madonna darstellt und so an das Ereignis erinnert, das der Verehrung der Madonna von Impruneta zugrunde liegt, nimmt den stolzen Platz an der linken Wand des Raums ein.

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Die Renaissance

Folgende bedeutendste Renaissance-Stücke befinden sich in dem Schaukasten gegenüber des Eingangs: ein teilweise vergoldetes und emailliertes Kreuz auf einer Silbertafel, das von Lorenzo Ghiberti (ca. 1425) stammt und schätzungsweise im Jahr 1425 entstand, zwei silberne Paxes von Antonio di Salvi aus dem Jahre 1515, die die Kreuzigung und Mariä Himmelfahrt mit Jesus Christus auf einer Pietà zeigen (beide wurden von dem Gemeindepfarrer Andrea Buondelmonti für die Basilika in Auftrag gegeben) sowie eine Pyxis aus vergoldetem Kupfer, die aus dem 16. Jahrhundert stammt.





Die künstlerische Periode, die hier jedoch am meisten präsent ist, ist die des 17. Jahrhunderts. Zu diesen wertvollen Objekten gehört die Reliquie des Heiligen Sixtus, angefertigt von dem Goldschmied Simone Pignoni im Jahre 1614, und die silberne Pyxis, die aus dem Jahre 1637 stammt und von Cosimo Merlini signiert ist, der sie mit den Eucharistischen Symbolen von Brot und Wein verzierte. Der zeitgenössische Altarschmuck besteht aus vier Kerzenhaltern und einem Kreuz  aus Bergkristall, Werken von hoher Qualität, die Anfang des 17. Jahrhunderts in der Grand Ducal-Werkstätte in Florenz entstanden.

Aus der gleichen Werkstätte stammt auch das großartige Reliquienkreuz aus Silber und Bergkristall, das als einziges Werk in einem Glaskasten auf der rechten Seite des Raumes zu bewundern ist. Es enthält zwei große Holzfragmente des Heiligen Kreuzes und man nimmt an, dass es sich dabei um ein Werk von Cosimo Merlini dem Älteren handelt, das er im Jahre 1620 für die Großherzogin Maria Maddalena von Österreich anfertigte.



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Votivgaben

Die wertvollen silbernen Votivvasen, die der Kirche zum Zeitpunkt der berühmten Prozession im Jahre 1633 vom Klerus von Florenz und einigen Adelsfamilien gestiftet worden waren, stellen eine weitere in sich harmonierende und einzigartige Gruppe dar. Das aus Ebenholz und Silber angefertigte Kruzifix, das an der gegenüberliegenden Wand angebracht ist, entstand ebenfalls in der Grand Ducal-Werkstätte und stammt aus der gleichen Periode. Das Kreuz zeigt erneut, wie stark die Verbindung zwischen der Familie der Medici und der Kirche von Impruneta, der sich die Herrschaftsfamilie eng verbunden fühlte, war. Die Ausstellung enthält noch einige andere silberne Objekte des 18. Jahrhunderts.

Darunter eine elegante Schale mit einem passenden Krug, verziert mit phytomorfischen Pflanzen-Voluten (Schnörkeln) und Akanthusblättern, die neben einer Sammlung von Kircheneinrichtungsgegenständen, wie Abendmahlskelchen, Pyxen, Kerzenhalter und Monstranzen, steht. Mit Ausnahme des im Jahre 1696 in Palermo angefertigten üppig verzierten Abendmahlskelchs, der durch sein sich wiederholendes Design aus Engelsköpfen besticht stammen alle dieser Werke aus florentinischer Herstellung.

Eine weitere vollständige Serie florentinischen Altarschmucks aus geprägtem und graviertem Silber besteht aus sechs Kerzenhaltern und einem Kreuzträger mit Kreuz. Angefertigt für den Altar der Madonna wurde sie vom Marquis Cosimo Riccardi bei der feierlichen Prozession im Jahre 1711 dem Ehrwürdigen Bildnis von Impruneta gestiftet.

Zu weiteren religiösen Einrichtungsgegenständen des 18. Jahrhunderts gehört auch ein Messbucheinband aus rotem Samt und Seide mit silbernen Applikationen, der aus dem Jahre 1702 stammt. Der Einband zeigt ein Bild der Mariä Himmelfahrt und erinnert somit an die Verehrung der Madonna, die viele Jahrhunderte lang Anlass für erhabene Auftragsarbeiten und die Arbeit großartiger Künstler war.

Besonders bemerkenswert unter den jüngeren religiösen Einrichtungsgegenständen sind zwei kleine mit Silber überzogene Glasphiolen, elegante Beispiele des neoklassizistischen Geschmacks Roms der Periode zwischen dem 18. und dem 19. Jahrhundert, und zwei Kerzenhalter aus dem frühen 20. Jahrhundert, die durch ihren eleganten und typischen Lyberty-Floraldekor bestechen.

Illuminierte Handschriften

Die elf unschätzbar wertvollen Chorbücher des Bereichs, der den  Handschriften gewidmet ist, stellen nur einen Teil der gesamten liturgischen Ausstattung der Basilika von Impruneta dar, die eine der wenigen Kirchen ist, der es glücklicherweise gelungen ist, den Großteil ihrer Original-Sammlung illuminierter Handschriften zu bewahren.

Die Handschriften sind chronologisch in die zwei folgenden großen Gruppen eingeteilt: Illuminierte Handschriften des 14. Jahrhunderts und Dokumente, die im 16. Jahrhundert verziert wurden.



Die zwei ältesten Bücher stammen aus den 30er Jahren des 14. Jahrhunderts, eine Graduale des Künstlers Lippo di Benivieni (Kod. I), den man bisher nur als Maler kannte (eines seiner Gemälde ist im Museum für Religiöse Kunst in San Casciano Val di Pesa zu bewundern), und eine Antiphonale von einem Bologneser Miniaturisten, beeinflusst von Orcagna (Kod. II). Letzterer ist für seinen extrem strengen Verzierungsstil bekannt, die den schmückenden Teil auf ein Minimum reduziert. Darüber hinaus hatte er eine Affinität für die  Darstellung historischer oder legendärer Szenen, die er zuweilen am Briefkopf platzierte und die Hauptgeschichte darin wiedergab. Diesen Werken folgt eine Gruppe von fünf Antiphonalen, die von Künstlern der Werkstätte von Pacino da Bonaguida stammen und etwa Mitte des 14. Jahrhunderts entstanden sind. In dieser Periode vollzog sich eine Wandlung und die Kunst der Miniaturmalerei befreite sich aus ihrer bis dato begrenzten Funktion, nur als Briefschmuck zu fungieren. Nun enthielten die Werke auch Textdarstellungen, während die kleinen Aussparungen angepasst wurden und den gleichen Kriterien entsprachen wie die Malerei.


Die vier aus dem 16. Jahrhundert stammenden Chorbücher, die in den letzten beiden Schaukästen zu bewundern sind, zeugen von der weiteren Entwicklung in diesem Metier der Buchillustration. Drei der Bücher stammen von dem gleichen Miniaturisten, Antonio di Girolamo di Ugolino, der im Auftrag von Andrea Buondelmonti, dem ehemaligen Gemeindepfarrer der Basilika von Impruneta und späteren Erzbischof von Florenz (1532) gearbeitet hatte. Die Textillustration in diesen Handschriften - zwei Graduale und eine Antiphonale (Kodexe VIII, IX und X) - ist erneut auf den Hintergrund des Anfangsbuchstaben beschränkt. Somit hat die elegante und zarte Verzierung auf dem Papier eine rein dekorative Funktion, wie durchbrochene Stickerei. Der letzte Kodex, und einziger Psalter der Sammlung (Kodex XI), zeigt einen seiner Anfangsbuchstaben mit der Szene der Geschichte von Jonas´ Rettung im Wasser verziert. Die Verzierungen an den Seiten sind geprägt von einer großen Vielfalt an Ornamenten, floralem und geometrischem Design und zusätzlichen Schnörkeln aus Waffen und grotesken Figuren - alles dem dekorativen Repertoire der Malerei und Skulpturarbeit des 16. Jahrhunderts entnommen.

Stoffe und Gewänder

Im nächsten Raum kann man zwei handgemachte seltene Stoffartikel aus dem 15. Jahrhundert bewundern, die gefunden wurden, als man den Sarkophag des Bischof Antonio degli Agli öffnete, nachdem sich aufgrund der Bombardierung im Jahr 1944 die Platte des Grabmals verschoben hatte. Dabei handelt es sich um das Kissen, auf dem sein Kopf geruht und den Schleier, der sein Gesicht bedeckt hatte. Man nimmt an, dass beide Werke vor 1477 (dem Jahr, in dem der Bischof starb) von einem Familienmitglied angefertigt wurden. Die Tatsache, dass die Stoffarbeiten ein derart stattliches Alter haben, machen sie zu einem außergewöhnlichen Beispiel kostbarer Textilien aus Wolle und Seide.

Der Bereich, der den Messgewändern gewidmet ist, setzt sich aus einer extrem wertvollen Sammlung religiöser Ausstattungen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert zusammen.  Ein alter Prozessionstabernakel auf der letzten Wand wird dem Meister von Tobia zugeordnet. Er ist aus florentinischer Herstellung und stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Über ihm hängt eine Krone aus silbernem Messing und vergoldeter Bronze aus dem 18. Jahrhundert. Unterhalb des Tabernakels kann man eine mit goldener Stickerei verzierte Altarfront in karmesinrotem Samt bewundern, die aus dem späten 16. Jahrhundert stammt.

Die Schaukästen, die entlang der Wand aufgestellt sind, enthalten kleine Capes aus italienischer und französischer Herstellung aus der Zeit vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, die dazu dienten, das Bildnis der Madonna abzudecken. Dabei handelt es sich sehr häufig um Geschenke bedeutender Familien, deren Wappen auf den kostbaren Stoffen eingestickt sind, was den künstlerischen und dokumentarischen Wert dieser Objekte noch erhöht. Sie sind aus Samt, Brokat und Damast angefertigt und ihre schmückenden Motive geben die jeweiligen Modetrends der unterschiedlichen Jahrhunderte wieder.

Die Sammlung wird von einer Altardecke aus bestickter Gaze aus dem 16. Jahrhundert abgerundet, die aus italienischer Herstellung stammt und in einem gesonderten Schaukasten ausgestellt wird. Darüber hinaus kann man eine Reihe von Chasubles aus der Periode vom 16. bis zum 18. Jahrhundert bewundern, die ebenfalls unter Verwendung einer Vielfalt an Stoffen, Verzierungen und Wappen angefertigt wurden.

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